Eine Historische
Chance

Unsere Ozeane sind in Gefahr! Denn industrielle Überfischung, Rohstoffabbau, Plastikverschmutzung und Klimawandel setzen unseren Meeren schwer zu. Doch erstmalig in der Geschichte der UN wird über ein globales Abkommen zum Schutz der Weltmeere verhandelt. Greenpeace kämpft mit vielen Menschen für echte Schutzgebiete, in denen sich Tiere und Pflanzen erholen können.

Die Kampagne endet mit Abschluss der UN-Konferenz im Frühjahr 2020.

30X30
Ein Plan für
Meeresschutzgebiete

Das Leben in den Weltmeeren ist bedroht. Deshalb hat Greenpeace gemeinsam mit Wissenschaftler*innen einen Vorschlag entwickelt und legt diesen den UN vor. Bis 2030 sollen mindestens 30% der Weltmeere zu Schutzgebieten erklärt werden.

Abstrakte Karte, auf welcher die Meeresschutzzonen markiert sind
30% Schutzzone
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Das Leben in den Weltmeeren ist bedroht. Deshalb hat Greenpeace gemeinsam mit Wissenschaftler*innen einen Vorschlag entwickelt und legt diesen den UN vor. Bis 2030 sollen mindestens 30% der Weltmeere zu Schutzgebieten erklärt werden.

Von Pol zu Pol

Parallel zu den UN Verhandlungen richtet Greenpeace eine Schiffsexpedition von Pol zu Pol, also von der Arktis in die Antarktis, aus. Unsere Reise endet im Frühjahr 2020 in New York, wo die entscheidende UN Konferenz stattfindet. Ziel der Expedition ist es, einzigartige und bedrohte Meeresgebiete aufzusuchen. Dokumentation und Forschung sollen der Öffentlichkeit zeigen, dass diese unseren Schutz dringend benötigen.

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Häufig gestellte
Fragen

Wer kann mitmachen?

Jede*r, der/ die sich auf, im oder über dem Wasser (egal ob im Pool oder auf dem Meer) mit eigener Kraft oder auch unter Segeln fortbewegt, kann seine/ ihre Strecke spenden. Wir berücksichtigen daher Schwimmer, Taucher, Ruderer, Paddler, Surfer, Segler, Kiter und Tretbootfahrer.

Seit welchem Datum kann ich meine sportliche Strecke spenden?

Die Möglichkeit Wassersportstrecken zu spenden, gibt es seit dem World Oceans Day, dem 8. Juni 2019. Das heißt, nur sportliche Strecken, die seit dem 8. Juni diesen Jahres zurückgelegt wurden, dürfen nachträglich gespendet werden. Alle Sportaktivitäten, die zeitlich davor liegen, können nicht berücksichtigt werden. Der Fokus liegt aber eindeutig auf aktuell zurückgelegten Strecken, die gespendet werden können!

Wie oft kann jede*r Einzelne sportliche Strecken spenden?

Mehrmalige sportliche Streckenbeiträge sind ausdrücklich erwünscht. Damit kann Jede*r immer wieder, täglich oder sogar stündlich Strecken spenden! Wir wünschen uns viele Mitmacher*innen, die einzelne Streckenspenden beitragen, anstatt eines gesammelten hohen Meter/Kilometer/Seemeilen- Eintrages. Wir benötigen beides: viele Streckenbeiträge aber auch viele Mitmacher*innen.

Warum brauchen wir für die Spende der sportlichen Strecke die individuelle E-Mail-Adresse?

Wir senden dir keine E-Mails! Wir benötigen die E-Mail Adresse nur, um deine Teilnahme zuordnen zu können. Solltest du unter der gleichen E-Mail-Adresse noch einmal spenden, wird diese Spende zu deinem bisherigen Spendenstand hinzu addiert. So können wir die Gesamtzahl der Teilnehmer*innen anonymisiert auswerten. Außerdem benötigt Greenpeace die E-Mail-Adresse, um die Person zu identifizieren und um politische Wirksamkeit bei den Verantwortlichen zu erzeugen.

Ähnlich einer Petition benötigen wir der Politik gegenüber den Nachweis, dass es sich um eine reale Person handelt, die sich für den Meeresschutz einsetzt.

Was passiert mit meinen Daten?

Keinesfalls werden wir deine personenbezogenen Daten ohne deine Einwilligung für andere Zwecke nutzen. Vielmehr werden die Daten gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zwecks ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind.

Wie wird mein Beitrag errechnet?

Wir wollen möglichst viele Menschen dazu motivieren, sich für den Schutz der Meere einzusetzen und sich zu bewegen. Jede*r soll die Chance haben, einen bedeutsamen Beitrag zu leisten - egal ob im Tret- oder Segelboot. Darum wird jeder Beitrag mit einem Ausgleichs- und einem Realitätsmodifikator multipliziert. Der Ausgleichsmodifikator sorgt für eine gleichmäßige Gewichtung der verschiedenen Sportarten, während der Realitätsmodifikator dafür sorgt, dass jede*r Teilnehmer*in einen sichtbaren Fortschritt für die Karte bringt, mit dem sich das ambitionierte Ziel eines Schutzgebiete-Netzwerks von 65 Millionen Quadratkilometern realistisch erreichen lässt.

Ausgleichsmodifikator (je Sportart):

  • Schwimmen: x1,5
  • Tauchen: x4
  • Segeln: x1
  • Surfen: x1,5
  • Rudern & Paddeln: x1
  • Tretboot: x3

Realitätsmodifikator: x750

Beigetragene Strecken werden der Einfachheit halber 1 zu 1 in Quadratkilometern übernommen (1km entspricht also 1km2).

Warum haben wir die Darstellung des Fortschritts geändert?

Das Ziel sind mindestens 30 Prozent Meeresschutzgebiete. Rein rechnerisch bezog sich der Fortschritt bisher auf 100% des Ziels, was 30 Prozent Meeresschutzgebiete entspricht. Dies führte dazu, dass die aktuell gespendeten prozentualen Angaben die Zielformulierung von 30 Prozent Meeresschutzgebiete überstieg und zu Verwirrung bei den Mitmacher*innen geführt hat. Um kommunikativ eindeutig zu sein, haben wir deshalb die bisher geleisteten Beiträge rechnerisch tatsächlich auf das Ziel 30 % Meeresschutzgebiete angepasst und liegen nun bis zur Zielerreichung unter 30 Prozent.

Wir haben die symbolischen 30 Prozent erreicht und sind jetzt bei 50 Prozent – was bedeutet das jetzt?

Sehr viele Menschen haben ihre sportliche Strecke gespendet, so dass wir schon vor der letzten UN-Konferenz im Frühjahr 2020 den symbolischen Wert von 30 Prozent Meeresschutzgebiete erreicht haben. Deshalb setzten wir die Zielmarke auf 50 Prozent Meeresschutzgebiete hoch.

Dies ist jedoch keine willkürliche Zielsetzung. Wissenschaftler*innen sind sich einig, dass ein weltweites Netzwerk von Schutzgebieten, mindestens 30 Prozent der Meere vor menschlichen Eingriffen bewahren muss, um diese widerstandsfähiger zu machen.

Die Betonung liegt dabei auf „mindestens“ 30 Prozent als eine Minimalforderung, denn für führende Wissenschaftler*innen müssen 50 Prozent Meeressschutzgebiete eingerichtet werden, um die Meere wirklich nachhaltig zu schützen. So fordert beispielweise der berühmte Biologe Edward O. Wilson die Hälfte der Erde unter Schutz zu stellen, da sich seiner Ansicht nach nur so mehr als 80 Prozent Artbestände stabilisieren ließen und damit auch die Diversität an Ökosystemen erhalten werden könnte – insbesondere angesichts zunehmender Bedrohungen. Darum werden wir auch über 30 Prozent hinaus weiter Strecke sammeln. Je mehr – desto deutlicher wird unser Anliegen!

Warum ist die Spende der Wassersportstrecke „nur“ symbolisch?

Mit dem Streckenbeitrag wird ein Meeresschutzgebiet interaktiv befüllt. Dadurch entsteht zwar real (noch) kein Meeresschutzgebiet, aber es wird der Forderung nach 30 Prozent Meeresschutzgebiete Nachdruck verliehen. Es wird ein deutlicher und breiter Appell an die verantwortlichen Politiker*innen gesendet, ein starkes UN-Schutzabkommen auf den Weg zu bringen, welches dafür sorgt, Meeresschutzgebiete einrichten und durchsetzen zu können.

Warum akzeptiert Greenpeace nur gespendete Strecken, die auf oder im Wasser ohne Motorkraft zurückgelegt wurden?

Jeder konventionell betriebene (Erdöl basierende) Verbrennungsmotor produziert klimaschädliches CO2, das die Klimakrise weiter verschärft. Greenpeace setzt sich für eine CO2-neutrale und klimafreundliche Mobilität ein. Deshalb freuen wir uns über körperlichen Einsatz für den Meeresschutz.

Was bewirkt mein sportlicher Beitrag genau?

Alle gespendeten Strecken befüllen die Online-Karte und zahlen auf die geforderten 30 Prozent Meeresschutzgebiete ein. Das Ergebnis wird Greenpeace den politischen Entscheidungsträger*Innen im Frühjahr 2020 anlässlich der letzten Verhandlungsrunde in New York präsentieren. Damit fordern wir die UN-Delegierten auf, sich für ein starkes Hochseeschutzabkommen einzusetzen, dass die Errichtung von mindestens 30 Prozent Meeresschutzgebiete möglich macht.

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LANDING PAGE: SEA LIFE Lorenzo Moscia/Greenpeace, REEF Abram Powell/Greenpeace, OCEAN SURFACE Vitaly Korovin/Shutterstock, ORCA WHALES Robert Marc Lehmann/Greenpeace, ICEBERG Christian Åslund/Greenpeace

SLIDER / SLIDESHOW: Will Rose/Greenpeace, Mitjia Kobal/Greenpeace, Paul Hilton/Greenpeace, Paul Hilton/Greenpeace, Sirachai Arunrugstichai/Greenpeace, Abram Powell/Greenpeace, Gavin Newman/Greenpeace, Brandon Cole/Greenpeace, Alexander Semenov, Robert Marc Lehmann/Greenpeace, Paul Hilton/Greenpeace, Christian Åslund/Greenpeace, Paul Hilton/Greenpeace